Von Texas nach Dijon: Hardy Frank und Ramon Klenz beim Eurocamp

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Zwei Leutzscher, zwei Perspektiven und ein gemeinsames Ziel: voneinander lernen und sich weiterentwickeln. Beim European Aquatics Youth Camp 2026 in Dijon sammelten Nachwuchsschwimmer Hardy Frank und Trainer Ramon Klenz außergewöhnliche internationale Erfahrungen. Während Hardy mit Europas besten Nachwuchstalenten trainierte, tauschte sich Ramon mit erfolgreichen Trainern aus verschiedenen Ländern aus – und erhielt dabei ein besonderes Lob von Nachwuchsbundestrainer Hannes Vitense.

Große Gruppe internationaler Nachwuchsschwimmerinnen und Nachwuchsschwimmer am Beckenrand beim European Aquatics Youth Camp 2026 in Dijon.
Europas Schwimmnachwuchs vereint: Rund 120 Talente aus 21 Nationen trafen sich zum European Aquatics Youth Camp 2026 in Dijon.

Europas Schwimmtalente treffen sich in Dijon

Vom 24. Oktober bis zum 1. November 2026 wurde das französische Sportleistungszentrum CREPS Dijon zum Treffpunkt des europäischen Schwimmnachwuchses.

Rund 120 junge Schwimmtalente aus 21 Nationen kamen zur dritten Auflage des European Aquatics Youth Camps zusammen. Begleitet wurden sie von zahlreichen Trainern, Sportwissenschaftlern und weiteren Experten.

Nach den bisherigen Austragungsorten Potsdam und Eindhoven fand das Camp erstmals im französischen Dijon statt.

Die Idee hinter dem Projekt reicht weit über ein gemeinsames Trainingslager hinaus. Europas Schwimmverbände wollen ihr Wissen bündeln, erfolgreiche Trainingskonzepte miteinander teilen und dadurch langfristig international konkurrenzfähiger werden.

Insbesondere die führenden Schwimmnationen USA und Australien dienen dabei als Orientierung.

Für den SSV Leutzsch waren gleich zwei Teilnehmer dabei: Hardy Frank als Nachwuchsschwimmer und Ramon Klenz als Mitglied des deutschen Trainerteams.

Gruppenfoto der deutschen Delegation mit Deutschlandfahnen beim European Aquatics Youth Camp 2026 in Dijon.
Gemeinsam für Deutschland in Dijon: Die deutsche Delegation beim European Aquatics Youth Camp 2026.

Nach drei Wochen Texas folgt das nächste internationale Abenteuer

Für Hardy war Dijon bereits die zweite große internationale Erfahrung innerhalb weniger Wochen.

Erst kurz zuvor hatte der 15-Jährige drei Wochen in Texas verbracht. Dort trainierte er beim Magnolia Aquatic Club im Großraum Houston, nahm an einem amerikanischen Schwimmwettkampf teil und erlebte den Alltag in einer Gastfamilie.

Neben dem Schwimmen standen in den USA vor allem das Kennenlernen einer anderen Kultur, das amerikanische Familienleben und viele neue persönliche Erfahrungen im Mittelpunkt.

Kaum zurück in Leipzig, ging die kleine Weltreise weiter.

Auf Einladung des deutschen Nachwuchsbundestrainers Hannes Vitense erhielt Hardy die Möglichkeit, mit dem Deutschen Schwimm-Verband am Eurocamp in Dijon teilzunehmen.

Nach seinen internationalen Medaillenerfolgen beim Central European Countries Junior Meeting in Ljubljana und weiteren Maßnahmen mit der deutschen Nachwuchsnationalmannschaft war dies ein weiterer Schritt in seiner sportlichen Entwicklung.

Anders als bei einem internationalen Wettkampf ging es in Dijon allerdings nicht um Medaillen oder Platzierungen. Im Mittelpunkt standen das gemeinsame Lernen, die individuelle Weiterentwicklung und der Austausch mit anderen europäischen Nachwuchstalenten.

Teilnehmer und Trainer sitzen beim Eurocamp in Dijon gemeinsam an einer langen Tischrunde.
Auch abseits des Schwimmbeckens stand der internationale Austausch im Mittelpunkt des Eurocamps.

Training mit internationalen Spitzentrainern – und ungewohnten Strecken

Für das Eurocamp wurden die Sportlerinnen und Sportler entsprechend ihrer Disziplinen und Streckenschwerpunkte in verschiedene Trainingsgruppen eingeteilt.

Hardy trainierte in der Gruppe der Freistil-Mittelstreckler über 200 und 400 Meter. Für den jungen Leutzscher sind das noch eher ungewohnte und durchaus etwas ungeliebte Strecken. Gerade die Entwicklung auf diesen längeren Distanzen ist jedoch ein wichtiger Baustein, um seine Leistungsfähigkeit auch auf den kürzeren Freistilstrecken weiter zu verbessern.

Unter anderem arbeitete Hardy mit dem irischen Trainer Curtis Coulter und dem italienischen Coach Andrea Fraconetti zusammen.

Für ihn bedeutete dies, seine gewohnten Trainingsabläufe zu verlassen, neue Perspektiven kennenzulernen und sich auch körperlich auf ungewohnte Anforderungen einzulassen.

Wie intensiv das Training teilweise war, zeigt eine kleine Episode aus einer besonders anspruchsvollen Serie: Hardy ging dabei zwischenzeitlich so weit an seine Belastungsgrenze, dass er sich übergeben musste. Kurzerhand machte er einen Abstecher zum Mülleimer – und stand wenig später wieder auf dem Startblock, um die Serie fortzusetzen. Ohne dass irgendjemand vor Ort etwas davon bemerkt hatte.

Eine Geschichte, die einerseits seinen Ehrgeiz und seine Entschlossenheit verdeutlicht, andererseits aber auch zeigt, wie anspruchsvoll die Belastungen bei einer solchen internationalen Trainingsmaßnahme sein können. Umso wichtiger ist es, die eigenen körperlichen Signale ernst zu nehmen.

Neben diesen intensiven Momenten ging es vor allem um die Qualität der einzelnen Trainingseinheiten: bewusste technische Arbeit, individuelle Rückmeldungen und ein besseres Verständnis für die eigenen Stärken und Entwicklungsmöglichkeiten.

Gerade die Arbeit auf den längeren Freistilstrecken bot Hardy dabei wertvolle Impulse für seine weitere sportliche Entwicklung.

Hardy Frank gemeinsam mit einem irischen Schwimmtrainer Curtis Coulter beim European Aquatics Youth Camp 2026 in Dijon.
Internationale Trainingsimpulse: Hardy Frank mit seinem irischen Trainer Curtis Coulter beim Eurocamp in Dijon.

Ramon Klenz: Vom Weltklasseschwimmer zum gefragten Trainer

Auch für Ramon Klenz war die Teilnahme am Eurocamp eine besondere Gelegenheit – und zugleich eine verdiente Anerkennung seiner bisherigen Entwicklung als Trainer.

Ramon kennt den internationalen Schwimmsport aus seiner eigenen erfolgreichen Leistungssportkarriere. Nach deren Ende studiert er inzwischen Sport, schwimmt nur noch zum Spaß wie kürzlich beim Wakenitzman und engagiert sich als Trainer in unserem Verein.

Dass er bereits nach vergleichsweise kurzer Zeit zum deutschen Trainerteam des European Youth Camps gehörte, kommt nicht von ungefähr. Innerhalb eines halben Jahres konnte Ramon mit den Leutzscher Schwimmerinnen und Schwimmern bereits beachtliche sportliche Erfolge erzielen und bemerkenswerte individuelle Entwicklungen begleiten. Seine Arbeit zeigt, wie wertvoll die Verbindung aus eigener internationaler Wettkampferfahrung, ausgeprägtem Bewegungsverständnis und engagierter Nachwuchsförderung sein kann.

In Dijon konnte Ramon diese Fähigkeiten nun auf internationaler Ebene einbringen und sich zugleich mit erfahrenen Trainerkollegen aus verschiedenen europäischen Nationen austauschen.

Besonders erfreulich: Auch dort blieb seine fachliche Kompetenz nicht unbemerkt.

Im offiziellen Bericht des Deutschen Schwimm-Verbandes hebt Nachwuchsbundestrainer Hannes Vitense Ramon ausdrücklich hervor:

„Natürlich fiel einigen sofort auf, dass Ramon ein besonderes Auge für Technik und Bewegung mitbringt.“

Diese Einschätzung ist eine besondere Anerkennung für Ramon und seine bisherige Arbeit. Denn Bewegungsabläufe präzise zu erkennen, technische Zusammenhänge zu verstehen und daraus individuelle Entwicklungsmöglichkeiten abzuleiten, gehört zu den wichtigsten Fähigkeiten eines guten Schwimmtrainers.

Dass Ramon diese Qualitäten bereits in so kurzer Zeit unter Beweis gestellt hat und nun auch im internationalen Trainerkreis wahrgenommen wird, freut uns besonders.

Illustriertes Logo des European Aquatics Youth Camps 2026 in Dijon.
European Aquatics Youth Camp 2026 in Dijon – gemeinsam lernen, trainieren und wachsen.

Gemeinsam stärker: Europas Schwimmverbände bündeln ihr Wissen

Das Eurocamp verfolgt einen Ansatz, der im internationalen Spitzensport keineswegs selbstverständlich ist: Trainer und Verbände unterschiedlicher Nationen geben ihr Wissen weiter, statt erfolgreiche Methoden ausschließlich für sich zu behalten.

Nachwuchsbundestrainer Hannes Vitense zeigte sich nach dem Camp insbesondere von der Offenheit dieser Zusammenarbeit beeindruckt.

Das gemeinsame Ziel ist ambitioniert: Europas Schwimmsport soll langfristig gegenüber den Topnationen USA und Australien gestärkt werden.

Dafür braucht es nicht nur talentierte Athleten, sondern auch hervorragend ausgebildete Trainer und die Bereitschaft, voneinander zu lernen.

Der DSV war bereits an der Entstehung des Projekts beteiligt. Mit jeder weiteren Auflage gewinnt das Eurocamp an Bedeutung. Für das kommende Jahr haben nach Angaben des Verbandes auch Ungarn und Polen Interesse an einer Teilnahme signalisiert. Als möglicher nächster Austragungsort gelten erneut die Niederlande.

Für den SSV Leutzsch zeigt sich darin ein wichtiger Gedanke: Gute Nachwuchsarbeit entsteht nicht durch Abschottung, sondern durch Austausch, Zusammenarbeit und die Bereitschaft, neue Wege kennenzulernen.

Internationale Nachwuchsschwimmer der Freistilgruppe über 200 und 400 Meter beim Eurocamp 2026 in Dijon.
Gemeinsam im Wasser, gemeinsam besser werden: Hardy mit Nachwuchsschwimmern aus verschiedenen europäischen Ländern.

Moderne Sportwissenschaft trifft auf tägliches Training

Eine weitere Besonderheit des Eurocamps war die enge Verbindung zwischen praktischer Trainingsarbeit und sportwissenschaftlicher Begleitung.

Zum Programm gehörten unterschiedliche Angebote zur Leistungsdiagnostik und technischen Analyse.

Mithilfe von Videoaufnahmen und biomechanischen Untersuchungen konnten Bewegungsabläufe im Wasser genauer betrachtet werden. Auch Starts, Wenden und Unterwasserphasen standen im Fokus.

Darüber hinaus wurden moderne Messsysteme vorgestellt, mit denen sich beispielsweise die beim Schwimmen erzeugten Kräfte untersuchen lassen.

Ergänzt wurde das Programm durch Themen wie Athletik, Beweglichkeit und körperliche Belastungssteuerung.

Die dahinterstehende Idee ist ebenso einfach wie wichtig: Wer seine Bewegungen und körperlichen Voraussetzungen besser versteht, kann gezielter an seiner sportlichen Entwicklung arbeiten.

Das Eurocamp zeigte damit, wie eng moderne Trainingsmethoden, wissenschaftliche Erkenntnisse und individuelle Förderung inzwischen miteinander verbunden sind.

Teilnehmer der internationalen Freistil-Trainingsgruppe beim European Aquatics Youth Camp in Dijon.
Unterschiedliche Nationen, ein gemeinsames Ziel: neue Trainingsmethoden kennenlernen und voneinander profitieren.

Mentale Stärke: Nicht immer selbstbewusst sein müssen

Neben den sportlichen und technischen Inhalten spielte auch die persönliche Entwicklung der jungen Athletinnen und Athleten eine wichtige Rolle.

Besonders interessante Impulse lieferte der dänische Sportpsychologie-Experte Kim Dietrichsen, der sich unter anderem mit mentaler Stärke, Eigenverantwortung und dem Umgang mit Leistungsdruck beschäftigte.

Seine zentrale Botschaft: Mentale Stärke bedeutet nicht, immer selbstbewusst, motiviert oder frei von Nervosität zu sein.

Entscheidend ist vielmehr, auch dann handlungsfähig zu bleiben, wenn Zweifel, Ängste oder unangenehme Gefühle auftreten.

Ein nervöser Schwimmer muss also nicht erst seine Nervosität überwinden, bevor er ein gutes Rennen schwimmen kann. Er kann lernen, dieses Gefühl zu akzeptieren und seine Aufmerksamkeit trotzdem auf die nächste Aufgabe zu richten.

Gefühle sind Informationen – aber keine Anweisungen.

Besonders anschaulich war Dietrichsens Vergleich mit einem Bus: Der Sportler bestimmt das Ziel und sitzt selbst am Steuer. Trainer helfen bei der Navigation, erklären den Weg und unterstützen bei Schwierigkeiten. Aber sie übernehmen nicht das Steuer.

Dabei sitzen im übertragenen Sinne viele weitere Menschen im Bus: Eltern, Trainer, Freunde und andere Personen mit ihren Erwartungen und Ratschlägen.

Die Entscheidung über die eigene sportliche Entwicklung soll dennoch beim Athleten bleiben.

Für die Nachwuchsförderung ist das ein wichtiger Gedanke. Junge Sportler sollen nicht nur Trainingspläne erfüllen, sondern zunehmend Verantwortung für ihre eigenen Ziele übernehmen.

Ein weiterer Vergleich verdeutlichte die Rolle des Trainers: Ein Navigationsgerät berechnet eine neue Route, wenn man falsch abbiegt. Es beschimpft aber nicht den Fahrer.

Genauso sollte auch im Sport mit Rückschlägen, Fehlern oder veränderten Zielen umgegangen werden.

Diese Form der Sportpsychologie setzt weniger auf einfache Motivationssprüche als auf konkrete Fähigkeiten, die im täglichen Training entwickelt werden können.

Internationale Freundschaften gehören genauso dazu

Bei aller Professionalität kam auch das gemeinsame Erleben nicht zu kurz.

Sportlerinnen und Sportler aus unterschiedlichen Ländern trainierten miteinander, verbrachten ihre Freizeit gemeinsam und lernten sich abseits des Schwimmbeckens kennen.

Zum Rahmenprogramm gehörten unter anderem ein Besuch der Stadt Dijon, ein offizieller Empfang im Rathaus sowie gemeinsame Aktivitäten wie Bowling und Lasertag.

Gerade diese Begegnungen machen internationale Trainingsmaßnahmen für junge Menschen besonders wertvoll.

Unterschiedliche Sprachen, Kulturen und Lebensweisen treffen aufeinander – verbunden durch die gemeinsame Begeisterung für den Schwimmsport.

Aus Trainingspartnern werden Bekannte, aus Begegnungen entstehen Freundschaften und aus dem gemeinsamen Sport ergeben sich neue Perspektiven.

Für Hardy setzte sich damit fort, was bereits seinen Aufenthalt in Texas so besonders gemacht hatte: Schwimmen eröffnet Möglichkeiten, Menschen und Lebenswelten kennenzulernen, die weit über den eigenen Alltag hinausreichen.

Gruppenfoto internationaler Nachwuchsschwimmer der 200- und 400-Meter-Freistilgruppe in Dijon.
Aus Trainingspartnern werden Freunde: Die gemeinsamen Tage in Dijon verbinden über Ländergrenzen hinweg.

Wertvolle Impulse für den SSV Leutzsch

Mit der Teilnahme von Hardy Frank und Ramon Klenz am Eurocamp war der SSV Leutzsch gleich auf zwei Ebenen vertreten.

Hardy konnte als Nachwuchsschwimmer neue Trainingsmethoden kennenlernen, sich mit leistungsstarken europäischen Altersgenossen austauschen und weitere internationale Erfahrungen sammeln.

Ramon erhielt als Trainer die Möglichkeit, seine eigenen Erfahrungen einzubringen, internationale Kontakte zu knüpfen und zusätzliche Anregungen für die Trainingsarbeit zu gewinnen.

Beide Perspektiven ergänzen sich.

Denn erfolgreiche Nachwuchsförderung lebt nicht allein vom Talent einzelner Sportler. Sie braucht engagierte Trainer, geeignete Trainingsbedingungen, Offenheit für neue Erkenntnisse und Menschen, die bereit sind, gemeinsam an sportlicher Entwicklung zu arbeiten.

Dass ein Trainer unseres Vereins bei einer solchen internationalen Maßnahme nicht nur mitwirkt, sondern seine besonderen Fähigkeiten auch vonseiten des Bundestrainers hervorgehoben werden, ist für den SSV Leutzsch eine schöne Bestätigung der geleisteten Arbeit.

Gleichzeitig ist es Ansporn, diesen Weg weiterzugehen.

Danke an alle, die diese Erfahrungen ermöglichen

Ein besonderer Dank gilt dem deutschen Nachwuchsbundestrainer Hannes Vitense für die Einladung und die Möglichkeit zur Teilnahme.

Ebenso danken wir dem Deutschen Schwimm-Verband, European Aquatics sowie allen beteiligten Trainern, Experten und Organisatoren, die das Eurocamp ermöglicht haben.

Ein herzliches Dankeschön geht außerdem an die Freie Waldorfschule Leipzig, die Hardy die Teilnahme an dieser internationalen Trainingsmaßnahme ermöglicht und seine sportliche Entwicklung unterstützt hat.

Gerade die Vereinbarkeit von Schule und Leistungssport ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass junge Athletinnen und Athleten solche außergewöhnlichen Chancen wahrnehmen können.

Für Hardy und Ramon bleiben neun intensive Tage in Dijon, viele neue Eindrücke und wertvolle internationale Erfahrungen.

Und für den SSV Leutzsch die Freude darüber, dass sowohl unsere Sportler als auch unsere Trainer die Möglichkeit erhalten, sich auf internationalem Niveau weiterzuentwickeln.

Trainieren. Lachen. Wachsen.