Ein intensives und erfolgreiches Wochenende liegt hinter den Schwimmerinnen und Schwimmern des SSV Leutzsch. Bei den Sächsischen Meisterschaften 2026 in Leipzig trafen Athletinnen und Athleten aus ganz Sachsen, aus vielen Teilen Deutschlands sowie internationale Gäste aus Polen und Tschechien aufeinander und sorgten für ein stark besetztes Teilnehmerfeld.
Der SSV Leutzsch war mit einer großen Mannschaft vertreten und präsentierte sich über das gesamte Wochenende hinweg mit vielen engagierten Leistungen im Wasser und großem Teamgeist am Beckenrand.
Staffelgold als sportliches Highlight
Das sportliche Highlight aus Leutzscher Sicht war die 4×100-Meter-Freistilstaffel der Männer.
In der Besetzung Noah Raszczyk, Ramon Klenz, Florian Plewa und Hardy Frank setzte sich das Quartett vom Start weg an die Spitze des Rennens und ließ der Konkurrenz keine Chance. Am Ende schlug die Staffel in 3:34,28 Minuten als Sieger an und verwies den SV Grimma sowie die erste und zweite Mannschaft der SSG Leipzig auf die weiteren Plätze.
Mit diesem Erfolg stellt der SSV Leutzsch nach vielen Jahren wieder die schnellste Männerstaffel Sachsens.
Weitere starke Einzelleistungen
Auch in den Einzelrennen konnten die Leutzscher Schwimmerinnen und Schwimmer zahlreiche überzeugende Ergebnisse erzielen.
Noah Raszczyk erreichte gleich drei Podestplätze in den Finalentscheidungen der offenen Klasse:
- 🥈 2. Platz über 200 m Freistil (1:55,85)
- 🥉 3. Platz über 100 m Freistil (52,60)
- 🥉 3. Platz über 50 m Freistil (24,08)
Florian Plewa schwamm ins A-Finale über 50 m Schmetterling und belegte dort Platz fünf. Außerdem erreichte er das A-Finale über 50 m Freistil.
Hardy Frank qualifizierte sich ebenfalls für das A-Finale über 50 m Freistil und belegte dort Rang sechs. Darüber hinaus sammelte er mehrere Podestplätze in den Jugendwertungen.
Auch Matvey Leontyev überzeugte mit starken Leistungen. Er erreichte das Finale über 100 m Rücken und belegte dort Rang acht in der offenen Klasse. Zusätzlich konnte er mehrere Podestplätze in den Jugendwertungen erzielen.
Bei den weiblichen Starts zeigte Clara Engel eine konstant starke Wettkampfserie mit mehreren Top-10-Platzierungen sowie Finalteilnahmen in den B-Finals über die Bruststrecken.
Große Mannschaft und starke Teamstimmung
Neben den genannten Top-Platzierungen sammelten viele weitere Leutzscher Schwimmerinnen und Schwimmer wichtige Wettkampferfahrungen. Die Farben des SSV Leutzsch wurden außerdem vertreten von:
Albert Kotliarov, Carl Schankweiler, Clemens Hartung, Ferdinand Suhayda, Jakob Noack, Jan Beyer, Julia Mäder, Leo Arend Seifert, Malik Twal, Martha Leni Frank, Oleksandr Kushnir, Richard Plewa, Sonja Riemer, Stella Richter, Valentin Plewa und Yakiv Khrushch.
Darüber hinaus waren auch zahlreiche Athletinnen und Athleten des SSV Leutzsch in den Farben der SSG Leipzig am Start und konnten dort ebenfalls erfolgreiche Ergebnisse erzielen.
Besonders in Erinnerung bleibt vielen Beteiligten die ausgezeichnete Atmosphäre in der Schwimmhalle. Gemeinsam mit den Wasserfreunden Spandau 04 sorgte die Leutzscher Mannschaft für eine tolle Stimmung am Beckenrand. Spätestens im letzten Finalabschnitt wurde dann auch gemeinsam mit der SSG Leipzig lautstark angefeuert und gefeiert – genau so, wie Schwimmsport sein sollte.
Trainerfazit
Auch aus Sicht des Trainerteams war das Wochenende ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der Gruppe:
„Die Rennen, die wir gesehen haben, haben uns technisch und von der Herangehensweise sehr gut gefallen. Beim Wettkampf geht es nicht immer nur um Bestzeiten. Es geht auch darum, Erfahrungen zu sammeln, sich weiterzuentwickeln und Trainingsinhalte umzusetzen. Dass sich Fortschritte nicht immer sofort in Zeiten zeigen, ist völlig normal.“
Gerade bei den jüngeren Athletinnen und Athleten sieht das Trainerteam weiterhin großes Entwicklungspotenzial:
„Ihr seid alle noch sehr jung und habt viel Potenzial. Bleibt dran und lasst euch auf das Training ein.“
Blick nach vorn
Nach einem intensiven Wettkampfwochenende richtet sich der Blick nun bereits wieder auf die kommenden Trainingseinheiten und Wettkämpfe. Die positive Entwicklung der Gruppe und der starke Teamgeist machen Lust auf die nächsten Herausforderungen.
Oder wie es im Schwimmsport so oft heißt:
Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf.







